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Das Projekt

Seit Januar 2013 steht Kaschau (slowakisch: Košice) als europäische Kulturhauptstadt in einem besonderen Fokus der europäischen Kulturpolitik, der europäischen Öffentlichkeit und der Medien.

Anlässlich dieses prestigeträchtigen Ereignisses haben sich Kultur- und Wissenschaftsinstitutionen aus der Slowakei, Österreich, Ungarn und Deutschland unter der Federführung des „Digitalen Forums Mittel- und Osteuropa e.V.“ (DiFMOE, München) zusammengeschlossen, um einem historisch interessierten Publikum einen besonderen kulturellen Schatz zu eröffnen, auf den man nun zu jeder Zeit, kostenfrei und orts- unabhängig zugreifen kann: Die multiethnische und mehrsprachige Vergangenheit der Stadt in ihren schriftlichen und bildlichen Zeugnissen. Möglich wird dies über die Digitalisierung einer repräsentativen Auswahl des in Kaschau entstandenen bzw. sich auf Kaschau beziehenden schriftlichen und bildlichen Kulturguts unter Berücksichtigung der in der wechselvollen Geschichte der Stadt lebenden

Ethnien, wirkenden Konfessionen und gesprochenen Sprachen. Der fokussierte Zeitraum erstreckt sich dabei von den Anfängen des Kaschauer Druckwesens bis in die 30er Jahre des 20. Jahrhunderts. Bei den ausgewählten Titeln geht es im Wesentlichen um solche, die in Kaschau selbst gedruckt wurden. Der Besucher findet Periodika - Zeitungen, Zeitschriften, Kalender etc. -

ebenso, wie monographisches und mehrbändiges Schriftgut: Wissenschaftliche Literatur der Kaschauer Jesuitenuniversität und späteren Königlichen Akademie, Lehr- und Sachbücher, religiöse Literatur, profane Volksliteratur, Belletristik und Vieles mehr. Von speziellem Interesse sind Werke über Kaschau selbst, die Region und ihre Bevölkerung sowie historische Bilddokumente.